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Migrantenmedizin für Menschen ohne Papiere ohne Krankenversicherung

Anbieter

westend - hoffnungsorte hamburg

Fachliche Zuordnung des Angebots

Medizinische Hilfe

Kompetenzen der/des Angebotsgeber*in

Ärzt*innen
 
 

Ansprechpartner*in

Melanie Muecher

Adresse

westend - hoffnungsorte hamburg
Vogelhüttendeich 17
21107 Hamburg

Telefon

040 - 75 66 64 01

Beschreibung / Selbstdarstellung

MIGRANTENMEDIZIN - Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung  
in Kooperation mit Ärzte der Welt.  
 
In den Räumen des "Westend" im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg können sich Migrant*innen ohne Krankenversicherung und ohne geregelten Aufenthaltsstatus kostenlos beraten und behandeln lassen.  
 
Seit 2011 bieten die "hoffnungsorte hamburg" diese kostenlose medizinische Versorgung, im Rahmen einer wöchentlichen Sprechstunde an. Hauptzielgruppe sind Menschen, die nach Deutschland eingewandert sind und die sich eine Krankenversicherung nicht leisten können. Partner des Projekts sind seit November 2014 Ärzte der Welt. Diese Kooperation ermöglicht die Ausweitung, Sprechstunden - speziell für Frauen und Kinder -, das Angebot weiter zu professionalisieren sowie das Netz der Unterstützenden auszubauen.  
 
Der Bedarf ist groß.  
Über 20 Menschen ohne Krankenversicherung besuchen im Schnitt die wöchentliche Sprechstunde, rund 1000 Konsultationen sind es pro Jahr. Aufgrund des großen Andrangs muss das Team mittlerweile in zwei Schichten arbeiten. Dieses besteht aus drei Ärzten und drei Ärztinnen, aus zahlreichen Assistentinnen und vier Dolmetscherinnen. Die Mediziner sind unentgeltlich tätig; die Dolmetscherinnen werden durch Spendengelder finanziert. Außerdem kümmert sich eine Projektkoordinatorin um alle Abläufe rund um die Sprechstunde. Damit alle Patient*innen bedarfsgerecht versorgt werden können, arbeitet "hoffnungsorte hamburg" eng mit über 40 Arztpraxen, Krankenhäusern, sozialen Einrichtungen und Apotheken zusammen.  
 
Wer nutzt die »Migrantenmedizin«?  
Mit knapp 80 Prozent kommt der größte Teil der Patient(inn)en aus Bulgarien, die zweitgrößte Gruppe stammt aus Rumänien (13 Prozent). Viele von ihnen leben in prekären Verhältnissen und verdienen zu wenig, um sich den Mitgliedsbeitrag in einer Krankenversicherung leisten zu können. Besonders betroffen von dieser schwierigen Situation sind Kinder: Viele junge Mütter kommen mit Kleinkindern, die noch nie beim Kinderarzt waren; manche Schwangere im 5. oder 6. Monat waren noch nie bei einer gynäkologischen Untersuchung.  
 
Mit Unterstützung des Spendenparlaments konnten wir für die neue Frauensprechstunde ein Ultraschallgerät anschaffen!

Anmerkungen

Kommen Sie gern in unsere Sprechstunde. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Bitte stellen Sie sich aber auf eine längere Wartezeit ein. In jeder Sprechstunde ist eine Dolmetscherin für Türkisch anwesend.

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