Dieser Workshop bietet einen Raum zur kritischen Auseinandersetzung mit patriarchalen Logiken, Strukturen und Glaubenssätzen, die in uns allen – unabhängig unserer Geschlechtsidentität – verinnerlicht sind.
Ziel des Workshops ist es, die Wirkungen dieser Machtverhältnisse auf uns und unsere Praxis zu reflektieren, um möglichst macht- und diskriminierungskritische Handlungsoptionen zu erarbeiten.
Das Referent*innenteam ist paritätisch besetzt (Cis-Frau & Cis-Mann), um eine vielfältige und inklusive Lernumgebung zu gewährleisten.
Themen und Inhalte:
– Verinnerlichte Machtverhältnisse verstehen lernen
– Identifikation und Reflexion der eigenen normativen und patriarchalen Vorstellungen und Glaubenssätze.
– Förderung des Verständnisses und der Wahrnehmung von Sexismus im pädagogischen Alltag.
– Auseinandersetzung mit Kritischer Männlichkeit und weiblicher* Komplizinnen*schaften
– Erarbeitungen von Strategien des Powersharing und Allyship sowie des Empowerments
Methoden:
Der Workshop umfasst interaktive Vorträge, Gruppendiskussionen, (biografische) Übungen zur (Selbst-)Reflexion sowie kollegiale (Fall-)Beratungen.
Zudem bieten wir die Möglichkeit, den Raum kurzfristig partiell geschlechterbezogen zu teilen.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte der Pädagogik & Bildung. Ziel ist die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der eigenen Positionierung innerhalb eines awarenessorientierten Settings.
Zudem ist es für das Konzept des Workshops entscheidend, dass eine geschlechtlich heterogene Teilnehmendenstruktur existiert. Daher ist die Veranstaltung offen für alle Geschlechtsidentitäten und richtet sich gleichsam an marginalisierte Perspektiven (Frauen und TINAQ*) sowie Cis-Männer, die vom Patriarchat profitieren.
Anmeldeschluss 01.05.2025
Anmeldegebühr: 95€
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FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW
0201 - 18 50 88 - 0